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Wintergarten aus Massivholz richtig pflegen

Wer einen Wintergarten aus Massivholz bauen möchte, der sollte sich vorher genau mit den Vorgaben für die Verarbeitung solcher Hölzer auseinandersetzen. Wichtig ist vor allem, dass nur Holz verarbeitet wird, das einen Feuchtigkeitsgehalt bietet, der sich auch später auf natürliche Art und Weise einstellen würde. Bei geschlossenen Räumen, die beheizt werden, legt man bei massivem Holz eine Feuchtigkeit von sechs bis zwölf Prozent zugrunde. Überdeckte offene Bauteile dagegen, also Außenwände liegen normalerweise zwischen zwölf und 18 Prozent. Neu verwendetes Holz sollte also bei ungefähr 15 Prozent liegen, mit einem Plus-Minus von ungefähr drei Prozent. Gleichzeitig muss das Massivholz für den Wintergarten einen dauerhaften Schutz gegen Feuchtigkeit erhalten.

Massivholzhäuser - ein Eyecatcher im Garten

Massivholzhäuser, egal ob als Wintergarten oder Gartenhaus fallen durch ihren typischen Dachüberstand auf. Diese Art der Massivhaus Konstruktion besteht auf einer Bautradition, die viele hundert Jahre alt ist. Der Überstand hat die Funktion, das Holz der Fassade vor starkem Regen zu schützen und die Strahlen der hochstehenden Sonne abzuhalten. Sie würde das Holz zu schnell austrocknen. Die Farbe verbleicht und das Massivholz bekommt Risse. Diese Dachüberstände werden heute immer noch gebaut. Sie haben aber mittlerweile meist einen optischen Hintergrund. Heute werden Holzschutzmittel und Lasuren zum Schutz vor Feuchtigkeit und anderen schädigenden Eigenschaften eingesetzt. Wichtig ist die Anwendung, um die Holzkonstruktion über Jahre und Jahrzehnte trocken zu halten. Der Dachüberstand bleibt für Schlagwasser weiterhin bestehen, im Sockelbereich ist ein Spitzwasserschutz erforderlich. Dazu kommen Einbauten, die das Niederschlagswasser zuverlässig ableiten und dichte Anschlüsse an Fenster und Türen.

Welches Holz für das Massivholzhaus verwenden

Wer ein Massivholzhaus oder einen Wintergarten aus massivem Holz bauen möchte, der sollte auf genormtes Qualitätsholz bestehen. Es erfüllt die hohen Anforderungen und wurde sorgfältig vorbearbeitet. Hochwertiges Massivholz zeigt sich mit einer sauberen und glatt gehobelten Oberfläche. Dadurch wird Schädlingen die Angriffsfläche genommen. Wasser fließt ab, weil es keine Standfläche finden kann. Dadurch wird der Feuchtigkeit schon vor der Behandlung mit Holzschutz-Grundierungen eine Möglichkeit genommen, sich ins Holz zu saugen. Damit der Schlagregen richtig und zuverlässig ablaufen kann, werden die Kanten am Holz abgeschrägt und abgerundet. Ein Wetterschutzanstrich gegen Bläue, Pilze, Schimmel und Feuchtigkeit muss sorgfältig ausgeführt werden. Dieser Schutzanstrich wird verschiedenen Anforderungen gerecht und kann auch optisch eine tolle Wirkung haben. Mit der Höhe der Farbpigmente kann man bestimmen, wie gut dich natürliche Maserung des Massivholzes auf dem Untergrund durchschimmert. Beim Anstrich ist darauf zu achten, dass die Holzschutzmittel den natürlichen Feuchtigkeitshaushalt regulieren und nicht komplett abdichten. Das Holz braucht Raum zum Atmen. Wird der Anstrich zu dicht durchgeführt, besteht die Gefahr, dass er abplatzt. Für Außenwände beim Blockhaus oder massiven Wintergarten werden von Experten diffusionsoffene Lasuren empfohlen. Sie arbeiten mit einem hohen Anteil an Pigmenten vergleichbar wie ein Sonnenschutz mit hohen Lichtschutzfaktoren. Je heller eine Lasur ist und je dünner sie aufgetragen wird, umso weniger Schutz bietet sie vor Sonneneinwirkung.

Massivholz regelmäßige pflegen

Wie oft man den Wetterschutzanstrich erneuern muss, hängt von den Bedingungen ab, denen das Massivholz ausgesetzt ist. Wer in der Nähe vom Meer wohnt, wer oft starken Wind verzeichnet oder Luftverschmutzung in erhöhtem Maße in seiner Gegend vorfindet, der muss öfter eine Neuanstrich vornehmen, als das sonst üblich ist. Wichtig ist, dass man diese Schutzmaßnahme nicht vernachlässigt, um das Massivholz auch noch für nachfolgende Generationen natürlich schön zu erhalten. Einen Wintergarten aus Massivholz zu besitzen ist eine tolle Sache. Im Winter bietet er einen angenehmen Aufenthaltsort mit einem natürlichen Klima. Da die großen Scheiben den Raum schnell aufheizen, muss nur an Tagen ohne Sonne geheizt werden. Dies wird normalerweise über Sensoren geregelt. Das Schöne an einem massiven Blockhaus ist, dass der Aufwand, den man betreiben muss, überschaubar ist. Wer regelmäßig die Bauteile aufmerksam betrachtet, der erkennt schnell, wann eine Erneuerung der Schutzanstriche erforderlich ist. Wer hier zu wenig Sorgfalt walten lässt, wird schnell erkennen, wie die Witterung dem Massivholz zusetzt. Diese Nachlässigkeit sorgt nach und nach dafür, dass sich das Holz verfärbt und grau und unansehnlich wirkt. Eine regelmäßige Pflege, die keinen hohen Zeitaufwand erfordert sorgt dafür, dass ein Blockhaus oder der Wintergarten aus Massivholz mehrere Generationen überdauern kann. Meist ist nicht zu erkennen, wie alt das Bauwerk ist. Lediglich der Baustil lässt Rückschlüsse zu.