0 Gemerkte Farben

Angebotserstellung möglich unter 035725 / 70 500 oder als Rückruf

Sechs Tipps wie Remmers Farben und Lacke ihr Holz schützen

Streichen von Holzbauteilen mit Pinsel, Rolle oder Sprühpistole ist selbst für Heimwerker-Einsteiger kein Problem. Anfänger erzielen mit den nachfolgenden Tipps noch bessere Ergebnisse auf dem unbehandelten oder vorbehandelten Holz. Die Vorarbeiten zum Lackieren von Holzbauteilen sind die Grundlage für perfekte Lackierergebnisse.

So erhalten Holzbauteile einen perfekten Anstrich

Holz ist ein wundervolles Naturprodukt, das besondere und auffällige Strukturen aufweist. Damit diese Struktur erhalten bleibt und sich nicht verändert, müssen im Vorfeld einige Schritte in Angriff genommen werden. Nur auf diese Art wird erreicht, dass die Lackierung auf hochwertigen Holzbauteilen professionell aussieht. Wird das Holz vor dem Lasieren oder Lackieren nicht richtig vorbehandelt, verändern sich beim Streichen die Holzfasern. Sie stellen sich auf der Oberfläche auf. Dadurch sieht das Endergebnis nicht mehr schön und laienhaft aus.

Harzhaltige Holzbauteile, die aus Tannenholz, Fichtenholz, Kiefer oder Lärche bestehen, verursachen des Öfteren Ausblühungen, die sehr unschön wirken. Damit der Lack auf solchen Stellen immer perfekt und glatt aussieht, werden die Probleme an den Ausblühungen durch die richtige Vorbehandlung der Holzbauteile vermieden.

So wird Holz zum Lackieren perfekt vorbereitet

Unsere Anleitung wird dabei helfen, die Vorarbeiten zum Lackieren oder Lasieren von rohen Holzoberflächen fachmännisch durchzuführen. Und schon können wir starten:

  • Um dem Aufreichten der Holzfasern bei Holzbauteilen vorzubeugen, wird die Oberfläche angefeuchtet. Die Fasern richten sich auf. Selbst kleinste schadhafte Bereiche lassen sich damit erkennen und können perfekt überarbeitet werden. Dadurch wird vermieden, dass erst beim Lackieren die schadhaften Stellen auffallen.
  • Jetzt muss das Holzbauteil erst wieder abtrocknen. Ist die Feuchtigkeit von der Oberfläche des Holzes verschwunden, wird das Holz mit Schleifpapier 120 behandelt. Zum zweiten Überschleifen der Fläche benutzt man eine 150er-Körnung. Die letzten Feinheiten bei der Oberflächenbehandlung von Naturhölzern werden mit einem Schleifpapier und einer Körnung von 180 erreicht. Da bei dieser Arbeit feiner Schleifstaub entsteht, raten wir zu einem Mundschutz. Der Staub lässt sich am einfachsten mit einer Möbelbürste und dem Staubsauger beseitigen. Es ist von hoher Wichtigkeit, dass alle Schleifrückstände beseitigt werden. Rückstände können Unebenheiten auslösen, die nach dem Lackieren auffällig und unschön auf dem Holz sitzen.
  • Sind noch Lackrückstände auf der Holzoberfläche, müssen diese vollständig entfernt werden. Lacke bestehen aus unterschiedlichen Materialien und bergen das Risiko in sich, dass sie sich mit anderen Farben und Lacken für die Holzbehandlung nicht vertragen. Alter Lack hält nicht mehr so gut, wie frisch gestrichen. Wird nun über den Lack gearbeitet, kann es passieren, dass sich der alte Lack abhebt und die neue Farbe dadurch ebenfalls beschädigt wird. Selbst wenn man denkt, der alte Lack sitzt noch fest, sollte man kein Risiko eingehen und lieber vorher alle alten Rückstände entfernen.
  • Wie lässt sich der alte Lack leicht vom Holzbauteil entfernen? Hier gibt es ein paar Tricks, die für eine angenehme Arbeitserleichterung sorgen. Dazu verwendet man einen Heißluftföhn. Mit diesem wird der alte Lack angewärmt und mit einem Lackschaber angehoben und entfernt. Auch Mittel zum Abbeizen können verwendet werden. Ist das Holz wieder frei von alten Lacken, muss es unbedingt noch einmal abgeschliffen werden, bevor man Farbe, Lasuren oder Lacke aufträgt.
  • Hat das Holz Harzeinschlüsse, ist es wichtig, dass sie vor dem Streichen oder Lackieren mit einem entsprechenden Mittel behandelt und versiegelt werden. Würde man das nicht tun, bilden sich früher oder später Ausblühungen, die der geschlossenen Lackschicht schaden werden.
  • Holz hat die Angewohnheit, dass es arbeitet. Dadurch entstehen manchmal Risse oder Löcher. Bevor man also mit dem Lackieren beginnt, ist zu empfehlen, diese Vertiefungen mit Holzkit auszufüllen. Ist dieser getrocknet, muss er nachgeschliffen werden, damit wieder eine glatte Oberfläche entsteht.

Hochwertig verarbeitet Holzoberflächen

Selbst ein Laie erreicht mit diesen Schritten hochwertig verarbeitete Oberflächen auf den Holzbauteilen. Das nachfolgende Lackieren ist ein Kinderspiel, wenn die Arbeiten im Vorfeld sorgfältig durchgeführt wurden. Farben entstehen aus unterschiedlichen Materialien und Herstellungsverfahren. Daher ist es von großer Wichtigkeit, das beigefügte Datenblatt aufmerksam durchzulesen und sich an die Angaben des Herstellers zu halten. Bei der Arbeit muss immer auf eine ausreichende Luftzufuhr geachtet werden, um das Einatmen von schädlichen Lösungsmitteln zu verhindern.

Bei Holzschutz Genial findest du eine breite Auswahl an unterschiedlichen Lacken in den schönsten Farben. Sonderwünsche? Diese sind für die Spezialisten von Holzschutz Genial kein Problem. Hochwertige Lacke von Remmers machen deine Holzbauteile zu ansprechenden Hinguckern. Viel Spaß beim Heimwerken und Renovieren.