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Bilderrahmen aus Holz ganz leicht selbst fertigen

Sie haben noch einige schöne Drucke, die sie gerne an die Wand bringen möchten? Es fehlt der passende Rahmen oder eine zündende Idee, damit das Bild zum Eyecatcher wird? Sie malen selbst und wollen ihre Leinwände selber rahmen oder es fehlen einfach noch ein paar Bilder im Kinderzimmer? Warum machen sie die tollen Rahmen nicht einfach selbst.

Holzrahmen im Geschäft kaufen - eine teure Sache

Bilderrahmen aus Holz sind im Fachhandel ausgesprochen teuer. Man hat zwei günstige Alternativen. Entweder kann man alte Bilderrahmen aus Holz selbst restaurieren und sie für neue Bilder aufarbeiten. Wer keine alten Fotorahmen hat, kann den richtigen Rahmen für seine Bilder aber auch selbst herstellen. Das ist ganz einfach und macht zudem noch richtig Spaß. Es hat außerdem den Vorteil, dass man jeden Rahmen genau nach Bedarf herstellen kann und so immer die richtige Größe zur Verfügung hat.

Materialbedarf für einen Keilrahmen

Es lohnt sich allemal, einen Keilrahmen selbst herzustellen. Man hat so auch die Möglichkeit, die richtige Farbe oder den perfekten Lack für den Bilderrahmen festzulegen. Am Anfang steht der Einkauf. Wir benötigen pro Rahmen 4 Holzleisten und 4 Flachdübel Außerdem sollten wir folgendes Werkzeug und Zubehör bereitstellen: Hammer, Holzleim, Schleifpapier, Grundierung, Lasur, Farbe oder Lack, Rahmenspanner, Flachdübelfräse und Gehrungssäge.

Vorgehensweise am Beispiel des Keilrahmens

Wir konzentrieren uns hier jetzt auf einen Keilrahmen. Normale Bilderrahmen können nach demselben Prinzip hergestellt werden. Der Unterschied liegt in der Form der Holzleisten und in den verschiedenen Holzsorten. Bei dem Keilrahmen, den wir jetzt bauen wollen, handelt es sich um eine einfache Holzkonstruktion. Diese dient dazu, eine Leinwand aufspannen zu können. Für diese Art des Rahmens verwenden wir Weichhölzer. Wollen wir einen sichtbaren Bilderrahmen erstellen, sieht Hartholz hochwertiger und vorteilhafter aus. Dieses muss natürlich mit den richtigen Lacken und Lasuren vorbehandelt werden, um dauerhaft gut auszusehen. Wer keine Gehrungssäge oder Flachdübelfräse besitzt, der findet sicher im Freundeskreis einen Heimwerker, der hier aushelfen kann.

Die Arbeitsanleitung für den Holzrahmen

Sind die Vorbereitungen getroffen, können wir durchstarten: Zuerst müssen wir die Holzleisten auf die passende Größe zuschneiden. Sie werden an den Enden auf 45° Gehrung gesägt. Falls sie das noch nie gemacht haben, lassen sie sich von einem Freund helfen, der sich auskennt. Beim nächsten Mal machen sie das dann lässig alleine. Jetzt kommt die Nut ins Holz für die Aufnahme der Flachdübel. Sie werden mit Holzleim verklebt. Dann werden die Keilrahmenleisten verbunden. Ist der Rahmen zu groß, sollte er durch Querstreben in den Ecken stabilisiert werden. Mit Rahmenspannern wird die Konstruktion jetzt fixiert, bis der Leim getrocknet ist.

So geht es weiter mit dem Holzrahmen

Beim Keilrahmen zum Malen wird jetzt die Leinwand aufgezogen und mit einem Tacker befestigt. Wer den Rahmen für fertige Bilder verwenden möchte, der hat noch einiges zu tun. Hat man altes Holz verwendet, das hier und da ein paar Flecken aufweist, kann man diese mit einer Universal-Grundierung überdecken . Ist die Grundierung getrocknet, können eine Lasur in verschiedenen Holzfarben oder bunte Lacke verwendet werden. Ob man matte Oberflächen oder glänzende wählt, bleibt jedem Geschmack überlassen.

Was sollte man beim Erstellen des Bilderrahmens beachten?

Achten Sie beim Erstellen ihrer Holzrahmen darauf, lösungsmittelfreie Lacke zu verwenden. Achten sie auf den Umweltengel, dann sind sie auf der sicheren Seite. Unebene Stellen auf dem Holz lassen sich durch ein feines Schleifpapier glätten. Wer seine ersten Versuche mit normalen Holzleisten gemacht hat und mit der Technik vertraut ist, der sollte sich nach und nach auch an schicke Profilleisten herantrauen. Sie sehen als Rahmen besonders gut aus. Dann viel Spaß beim Heimwerken.